Evolution GC-MS/MS

SPDE Extraction Cooler

SPDE-Erweiterung für leicht flüchtige Verbindungen

Seit der Einführung der SPDE™ wurde bei verschiedenen Anwendern der Wunsch laut, leicht flüchtige Substanzen noch besser extrahieren zu können. Da die SPDE-Kanüle während der Extraktion normalerweise Raumtemperatur oder Probentemperatur aufweist, werden leicht flüchtige Substanzen weniger gut extrahiert, als schwerer flüchtige Komponenten. Das ist eine Limitierung, die auch für SPME bekannt ist. Im Gegensatz zu dieser Methode ist es bei SPDE™ möglich eine intensive Kühlung durchzuführen!

Mit dem SPDE Extraction Cooler können auch leicht flüchtige Verbindungen problemlos extrahiert werden. Der in Abb. 1 schematisch dargestellte Extraction Cooler ist im wesentlichen eine peltiergeregelte Kühlung für die SPDE-Kanüle.

Vorteile:

  • Für leichflüchtige Komponente
  • VOC in Trinkwasser
  • Probenbeheizung und Spritzennadelkühlung simultan
  • Einfache Montage
  • Nachrüstbar für vorhandene Single Magnet Mixer (SMM)
  • Peltiergekühlt
  • Arbeitsbereich bis 40° C unter Raumtemperatur
Abb. 1:

Abb. 1:

Prinzip der automatischen SPDE-Extraktion mit Extraction Cooler: Der Analyt wird durch Pumpbewegungen auf der speziellen SPDE-Kanüle bei -15° C angereichert und anschließend thermisch desorbiert. Während der Anreicherung wird die Probe geheizt und die SPDE-Kanüle gekühlt!

Abb. 2:

Abb. 2:

Diese Kühlung wird auf dem CHROMTECH Single Magnet Mixer (SMM) installiert (Abb. 2) und erreicht Temperaturdifferenzen von 40° C. Das heißt bei 25° C Raumtemperatur sind -15° C Kühlung für die Kanüle garantiert.

Abb. 3

Abb. 3

Abb. 3 zeigt den deutlichen Effekt am Beispiel von MTBE (Methyltertiärbutylether). 0,9 µg/L MTBE mit SPDE Extraction Cooler (-15° C) und ohne Kühlung (25° C). Die Probe wurde jeweils auf 50° C geheizt.

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